Beiträge:
Das „Forum Niederlande“ wird unterschiedliche Wege vorstellen, sich Niederländischer Skulptur wissenschaftlich anzunähern: Unter verstärktem Materialbezug, also materialwissenschaftlich und historisch den entstehungszeitlichen Lieferketten und arbeitsteiligen Produktionstechniken folgend, in historischer Perspektivik den funktionalen Bedingtheiten und Kundenerwartungen nachspürend, in Ausweitung auf möglichst alle Bereiche und Materialitäten skulpturaler Produktion und in gründlicher Aufarbeitung historischer Rezeptionszeugnisse, also Schriftzeugnissen unterschiedlichster Art.
13:00 Uhr
Michael Rief, Aachen
„Wagheschot“ und „hout van almache“: Gewinnung, Vertrieb und Verwendung von baltischer Brettware in der altniederländischen Skulpturenproduktion
13:30 Uhr
Dagmar Preising, Aachen
Das Antwerpen-Retabel: Massenware oder Luxusgut? Konzepte, Vertrieb, Distribution
14:00 Uhr
Daniel Rimsl, Regensburg
Goldschmiedekunst in Burgund, in den Niederlanden und am Niederrhein. Innovation und Prachtentfaltung im 14. und 15. Jahrhundert
14:30 Pause
15:00 Uhr
Aleksandra Lipińska, Köln
Niederländische Alabasterskulptur mit Geochemie neu denken. Erkenntnisse aus dem Materi-A-Net-Projekt
15:30 Uhr
Arwed Arnulf, Göttingen/Berlin
Vom Amsterdamer Rathaus bis zur Lübecker Marienkirche – Großaufträge der Quellinus-Werkstatt in den zeitgenössischen Reisediarien des Johann Friedrich von Uffenbach
16:00 Uhr
Abschlussdiskussion
16:30 Ende
Gerne können Sie sich vorab beim ANKK e.V. per E-Mail anmelden, dies ist jedoch nicht verpflichtend für die Teilnahme: info@ankk.org.
➔ Website des ANKK e.V.
➔ Fachforum Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte im Deutschen Verband für Kunstgeschichte e.V.