Ulrike Keuper, Referat Italienische, französische und englische Kunst 15.–18. Jahrhundert der SGSM, und Birgitta Heid, Referat 20./21. Jahrhundert, führen durch die Sammlung.
Die in der Staatlichen Graphischen Sammlung verwahrten Schätze sind immens: Über 400 000 Blätter aus allen Epochen, vom 12. bis zum 21. Jahrhundert, werden für Besucher bereitgehalten. Wechselnde Ausstellungen in der Pinakothek der Moderne eröffnen immer neue Einblicke und machen mit unterschiedlichsten Facetten des Bestands vertraut. Der Studiensaal der Sammlung – das größte „Schaudepot“ der Stadt – lädt zum Studium der Originale ein.
Der internationale Ruf der Sammlung gründet unter anderem auf deutschen Holzschnitten des 15. Jahrhunderts, Kupferstichen der Frühzeit, altdeutschen Zeichnungen und Druckgrafik der Dürerzeit, italienischen Renaissancezeichnungen von Künstlern wie Leonardo, Michelangelo, Raffael, einem maßgebenden Rembrandt-Schwerpunkt, auf dem Bestand an Werken von Künstlern um Ludwig I. und nicht zuletzt auf einer in Europa konkurrenzlosen Sammlung US-amerikanischer Kunst seit den 1960er-Jahren.
Treffpunkt: vor dem Studiensaal der SGSM (im Erdgeschoss), Haus der Kulturinstitute, Katharina-von-Bora-Str. 10
(vorherige Anmeldung erforderlich, limitierte Plätze)