Rückblick 2026
Der 38. Deutsche Kongress für Kunstgeschichte fand vom 25. bis 28. Februar 2026 in München statt und stand unter dem Motto „wissen“. Veranstaltet wurde er vom Deutschen Verband für Kunstgeschichte gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte sowie dem Institut für Kunstgeschichte der LMU.
Eröffnung des 38. Deutschen Kongresses für Kunstgeschichte
Zum Nachlesen: Begrüßungs- und Einführungsrede unserer Ersten Vorsitzenden Prof. Dr. Kerstin Thomas , gehalten im Rahmen der Eröffnung des Kongresses an der LMU München in der Großen Aula des LMU-Hauptgebäudes am 25. Februar 2026.
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Eröffnung des 38. Deutschen Kongresses für Kunstgeschichte
Zum Nachlesen: Begrüßungs- und Einführungsrede des Gastgebers Prof. Dr. Ulrich Pfisterer , Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte und Professor am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München, gehalten im Rahmen der Eröffnung des Kongresses an der LMU München in der Großen Aula des LMU-Hauptgebäudes am 25. Februar 2026.
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„Wissen teilen und Forschungsräume öffnen“
Als Teil des 38. Deutschen Kongresses für Kunstgeschichte, der 2026 unter dem Überthema „wissen“ stand, organisierte eine Gruppe von 14 jungen Münchner Kunsthistoriker/-innen ein eigenes Panel, Ortstermine und einen Infostand, um den Nachwuchs zu vertreten. Ein Bericht des Organisationsteams des Nachwuchsforums beim Kongress in München.
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Feierliche Eröffnung und Verleihung des Deubner-Preises
Die feierliche Eröffnung fand am Abend des 25. Februar 2026 in der Großen Aula der LMU statt.
Die 1. Vorsitzende des Verbandes Kerstin Thomas hielt die Eröffnungsrede.
Als Gastgeber sprach Ulrich Pfisterer vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte und der LMU.
Die Große Aula war bis auf den letzten Platz besetzt.
Für die Keynote Lecture war Pamela H. Smith aus New York eingeladen.
Sie sprach über „Thinking through Human-Material Interactions: Sourcing, Making, Knowing“.
Der 2. Vorsitzende des Verbandes Peter Schmidt führte durch die Verleihung des Deubner-Preises.
Die Laudationes hielt Anne-Marie Bonnet stellvertretend für die Jury des Deubner-Preises.
An Magdalena Grüner wurde einer der beiden Promotionspreise verliehen.
Sie stellte ihre Arbeit „The Science/Fictions of the Bermuda Oceanographic Expeditions (1929-1940)“ vor.
Darja Jesse präsentierte ihre Arbeit zur Entstehungs- und Wahrnehmungsgeschichte der German War Art Collection.
Sie erhielt ebenfalls den Deubner-Promotionspreis für ihre herausragende Dissertation.
Lorenza Kaib (Folkwang Universität) nahm einen der beiden Projektpreise für den „Projektraum Orbit“ entgegen.
Das zweite prämierte Projekt „Out of the archive“ wurde von einer studentischen Gruppe der Universität Bochum vorgestellt.
Abschließend kamen alle Deubner-Preisträgerinnen und Preisträger 2026 zusammen. Wir gratulieren!
Kongresstage 25.–28. Februar 2026
An insgesamt vier Tagen wurde intensiv über verschiedene Aspekte des Kongressmottos „wissen“ diskutiert.
Die neun Sektionen waren international und mit Forschenden aller Karrierestufen besetzt.
Von der mittelalterlichen Kartografie bis zur Kunst im Weltall wurden Werke und das zugehörige Wissen untersucht.
Fotos: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
Das auf zwei Kerntage konzentrierte Sektionsprogramm zog nicht weniger Kongressgäste an als in den Jahren zuvor.
Für die gemeinsame Diskussion war in den Sektionen dieses Mal extra viel Zeit eingeplant.
Direkter Austausch: Die Grundidee des Kongresses ist und bleibt, dass das Fach in Präsenz zusammentrifft.
Auch die Berufsgruppen kamen zusammen, um über spezifische Fragen ihrer Bereiche zu sprechen (hier: Berufsgruppe Museum).
Die Berufsgruppe „Freie Berufe“ thematisierte in ihrem Forum das Teamwork mit der öffentlichen Hand.
In Impulsbeiträgen wurden im Nachwuchsforum aktuelle Themen, Methoden und Fragestellungen diskutiert.
Die Pausen boten wie immer reichlich Gelegenheit zum kollegialen Austausch und zum Knüpfen von neuen Kontakten.
Im Lichthof präsentierten sich Forschungsinstitutionen, -projekte und Initiativen aus dem Fach mit Ausstellerständen.
Zwei Tage lang konnten die Kongressgäste hier ins Gespräch mit den Ausstellenden kommen.
Am Samstag war das ZI Gastgeber für die Sektion zur Verbandsgeschichte und die Mitgliederversammlung.
Auch hier gab es eine Pause zur Stärkung vor der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung.
Die versammelten Mitglieder wählten einen neuen Vorstand – und Karlsruhe als Kongressort 2028.
Fotos: Maria Simon / Julia Victoria Seitz / Tianhe Zhang
Am Donnerstagabend öffnete das Museum Brandhorst seine Pforten für die Kongressgäste.
Direktor Achim Hochdörfer hieß alle Gäste herzlich willkommen und lud zum Rundgang durch die Ausstellung ein.
Das kuratorische Team des Museums stand anschließend den Gästen in der Sammlung für Fragen zur Verfügung.
Schon fast wieder alles vorbei: Am Freitagabend stieg die Abschlussparty im Haus der Kulturinstitute.
Nach drei Tagen mit vollem Programm durfte bereits ein gelungener Kongress gefeiert werden.
Ganz besonderer Dank ging an diesem Abend an die Hilfskräfte und das Koordinationsteam aus München.
Fotos: Maria Simon / Julia Victoria Seitz / Tianhe Zhang
Die Plätze in den zahlreichen Ortsterminen waren besonders begehrt, darunter zwei Führungen durch das Museum für Abgüsse.
Im Haus der Kulturinstitute zeigte das ZI eine Ausstellung, konzipiert und
vorgestellt von Dominik Brabant.
Verschiedene Münchener Museen boten Einblick in ihre Sammlungen (hier: Mirjam Neumeister in der Alten Pinakothek).
Im Labyrinth des Wissens: Durch das LMU- Hauptgebäude führten Ingrid Schleicher und Sarah Aouadi.
Mit Marc Jumpers (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) wurde die Münchner Innenstadt erkundet.
Stephan Hoppe präsentierte neue Forschungen des Corpus der barocken Deckenmalerei zur Münchner Residenz.
Fotos: Maria Simon / Julia Victoria Seitz / Tianhe Zhang
Die Stadt München begrüßte alle Kongressgäste mit strahlendem Sonnenschein und einem Himmel in passendem Blau.
Das Hilfskräfte-Team sorgte für Service und Orientierung bei den Gästen – und für immer gute Laune.
Tianhe Zhang, Julia Victoria Seitz und Maria Simon begleiteten den Kongress als Social-Media-Team.
Federführend in der Konzeption und Ausrichtung des Kongresses 2026: Ulrich Pfisterer und Kerstin Thomas.
Je ein Team aus Bonn und aus München koordinierte gemeinsam die Planung und Umsetzung der Veranstaltung.
Die beiden Vorsitzenden freuten sich über die Neuwahl von Isa Bickmann und Carolin Behrmann in den Vorstand.
Fotos: Barbara Falterer / Maria Simon / Julia Victoria Seitz / Tianhe Zhang