Arbeitskreis Kunstgeschichte und Bildung

Leitung: Sidonie Engels, Berlin / Martina Sitt, Kassel / Julia Trinkert, Düsseldorf / Barbara Welzel, Dortmund / Andreas Zeising, Dortmund

An zahlreichen universitären Standorten der Kunstgeschichte – sowie an Kunstakademien und in Baden-Württemberg an Pädagogischen Hochschulen – findet Lehrer/-innenbildung für das Schulfach Kunst / Bildende Kunst statt: für Gymnasien wie für Grundschulen und für alle anderen Schulformen, für Förderschulen und/oder inklusiven Unterricht. Was hat in diesen Kontexten ein kunstwissenschaftliches Studium zu leisten? Wie werden die Kontaktzonen zur – in demselben Schulfach verankerten – Bildenden Kunst definiert? Und wie zu Kunstdidaktik und Kunstpädagogik? Wie ist das Verhältnis zwischen Teilhabe an Kunst, Kultur und kulturellem Erbe, der Vermittlung von Teilhabe als menschenrechtlich verankertem Wert und Wissensvermittlung zu bestimmen?

Auf dem Erlanger Kongress möchte der Arbeitskreis alle diejenigen einladen und zusammenbringen, die in diesem Feld an Hochschulen lehren: um Erfahrungen auszutauschen, Ziele zu diskutieren und um die Legitimation der Kunstgeschichte in Bildungsprozessen zu kartieren. Welche Kunstgeschichte kann an allgemeinbildenden Schulen in einem Einwanderungsland eine Rolle spielen? Welche Kunst? Welche Institutionen? Die kulturell, religiös und sozial heterogenen Gruppen, wie sie beispielsweise an Schulen längst gesellschaftlicher Alltag sind, stellen eine Herausforderung für ein Fach dar, das vielerorts noch immer eher einen monokulturell codierten Bildungskanon tradiert. Wie beteiligt sich das Fach an den Aktivitäten der Kulturellen Bildung? An der Vermittlung von Denkmalpflege als demokratischer, zivilgesellschaftlicher Aufgabe? Definieren wir Schnittmengen in die Bildung für nachhaltige Entwicklung hinein? Etwa in den Feldern baukultureller Bildung? Und schließlich stehen die Rückkoppelungen von allgemeinen Diskussionen um Bildungsgerechtigkeit, Inklusion, aber auch Partizipation und sharing heritage in die fachwissenschaftlichen Diskurse zur Debatte.

37. Deutscher Kongress für Kunstgeschichte: Wir begrüßen Schüler/-innen aus Erlangen!
Der Arbeitskreis Kunstgeschichte und Bildung freut sich über den Austausch: „Was macht eigentlich DIE Kunstgeschichte?“, auf den gemeinsamen Besuch und die Diskussion von zwei Vorträgen sowie eine Präsentation zum Thema der Stadtplanung in Erlangen durch eine Gruppe vom Christian-Ernst-Gymnasium am Donnerstag, 14. März, 13:00–17:00 Uhr im Kollegienhaus (Hörsaal 1.013).

 

Arbeitskreis Kunstgeschichte und Bildung


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